Abbildung QuerstromlĂĽfter
Abbildung Spielzeug Registrierkasse
Abbildung Postmietbehälter

Materielle Kultur als soziales Gedächtnis einer Gesellschaft

Der Sammlungsbestand des Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR als Quelle fĂĽr die zeitgeschichtliche Forschung

Materielle Alltagskultur wird in einer zunehmend bild- und dingbezogenen öffentlichen Rezeption als authentischer Zugang zur Geschichte begriffen und in der Forschung als Materialisierung von Gesellschaft und Kultur interpretiert. Ihre Aussagekraft für geschichtswissenschaftliche Fragestellungen wird noch wenig zur Kenntnis genommen. Das Projekt zielt deshalb auf einen Brückenschlag zwischen musealer und zeitgeschichtlicher Forschung und bezieht Fragestellungen aus den Kulturwissenschaften und Material Culture Studies mit ein. Die Objekte der Alltagskultur werden in drei Teilprojekten erschlossen, die sich an geschichtswissenschaftlichen Fragestellungen orientieren: Dinge werden als Repräsentation von Herrschaft in der materiellen Alltagskultur, als sozialgeschichtlich aussagekräftige Objekte in ihrer Einbettung in unterschiedliche Lebensstile und Lebensweisen sowie als Materialisierungen biographischer Kontexte untersucht.

Eine Publikation erscheint unter dem Titel "Zeitgeschichte der Dinge" im Frühjahr 2018 im Böhlau-Verlag

Die in dieser Ausstellung gezeigten Objekte wurden im Zusammenhang mit diesem Projekt analysiert.

Projektleitung: Dr. JĂĽrgen Danyel, Dr. Irmgard ZĂĽndorf
Ansprechpartner:
Dr. Andreas Ludwig, ludwig@zzf-potsdam.de, Anna Katharina Laschke, M.A., laschke@zzf-potsdam.de, Katja Böhme, M.A., boehme@zzf-potsdam.de
Das Forschungsprojekt wird von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Förderinitiative „Forschung in Museen“ gefördert.

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Das Zentrum fĂĽr Zeithistorische Forschung Potsdam

Das Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) erforscht die deutsche und europäische Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft wird seine Grundausstattung jeweils zur Hälfte vom Bund und von den Ländern getragen. Hinzu kommen Drittmittel, die das Institut für Forschungsvorhaben einwirbt.

Das ZZF arbeitet mit zahlreichen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im In- und Ausland zusammen und verfügt über ein international ausgerichtetes Gastwissenschaftler-Programm. Es ist über gemeinsame Berufungen mit der Universität Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin verbunden und kooperiert in Forschung, Lehre und Nachwuchsausbildung mit zahlreichen weiteren Hochschulen.

Die wissenschaftliche Arbeit des Instituts gliedert sich gegenwärtig in vier Abteilungen sowie die Direktion die sich mit folgenden Themenbereichen befassen:

Neben der Grundlagenforschung sind die Bereitstellung von Forschungsinfrastrukturen und der Wissenstransfer zentrale Aufgabenfelder des ZZF.

Der ZZF-Flyer zum Download dt. (pdf)

Zentrum fĂĽr Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
Tel. 0331/28991-57
www.zzf-potsdam.de

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Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

Das Dokumentationszentrum ist das Fachmuseum fĂĽr die Alltagskultur der DDR. Seit 1993 werden die Objekte der materiellen Kultur des Alltags systematisch gesammelt, erforscht und dokumentiert. Die Ergebnisse der Arbeit werden der Ă–ffentlichkeit durch Ausstellungen und Publikationen bekannt gemacht und dienen der Forschung und kulturellen Bildung.

Jede Zeit stellt ihre eigenen Fragen an die Geschichte. Es ist das Ziel des Dokumentationszentrums, die materielle Kultur des Alltags in eine breite Aufarbeitung der DDR-Geschichte einzubringen und auf diese Weise zu einem vertieften Verständnis der deutschen Geschichte nach 1945 beizutragen. Es sieht seine Tätigkeit deshalb im Kontext unterschiedlicher Institutionen und Initiativen, Gedenkstätten und Museen. Es orientiert seine Arbeit am jeweils aktuellen Forschungsstand und kooperiert dafür mit Hochschulen und Museen.

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR
Erich-Weinert-Allee 3
15890 EisenhĂĽttenstadt
Tel. 03364 - 41 73 55
www.alltagskultur-ddr.de

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